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Blumenkohlcremesuppe mit Croutons

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  Blumenkohlcremesuppe mit Croutons Zutaten, Rezept, Nährwerte und ein paar ehrliche Infos aus der Küche Kurz eingeordnet Blumenkohlcremesuppe ist kein spektakuläres Trendgericht. Und genau das ist ihre Stärke. Sie taucht seit Jahrzehnten in Haushalten, Kantinen und kleinen Restaurants auf, mal schlicht, mal fein abgeschmeckt. Eine Suppe, die satt macht, ohne schwer zu sein. Und die erstaunlich viel Spielraum lässt, obwohl sie auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Blumenkohlcremesuppe mit Croutons. Gegessen im Elsternest bei Lukas in Rüppur Woher kommt die Blumenkohlcremesuppe eigentlich? Blumenkohl selbst ist seit dem 16. Jahrhundert in Europa verbreitet, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Cremesuppen wurden vor allem im 19. Jahrhundert populär, als pürierte Gemüsegerichte in bürgerlichen Küchen Einzug hielten. Butter, Sahne, Mehlschwitze. Klassiker der Zeit. Die moderne Variante ist oft leichter. Weniger Fett, mehr Gemüsegeschmack. Manchmal sogar vegan. Die Grundidee b...

Kochen mit Käse aus Italien: Zutaten & Zubereitung

  Kochen mit Käse aus Italien: Zutaten & Zubereitung Italienischer Käse ist mehr als nur ein Stück Pecorino über den Nudeln oder ein Fetzen Mozzarella auf der Pizza. Er bringt Tiefe, Textur und manchmal auch eine Portion Wucht ins Essen. Und ja, es gibt weit mehr als Parmesan. Von cremigem Burrata bis zu würzigem Gorgonzola – die Auswahl ist so groß, dass man eigentlich gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Typische italienische Käsesorten und wozu sie passen Mozzarella di Bufala – mild, weich, perfekt für Caprese oder einfach pur mit etwas Olivenöl, oder auch Mozzarella gebraten . Parmigiano Reggiano – körnig, salzig, kräftig. Passt über Risotto, Pasta, Suppen. Pecorino Romano – etwas herber, oft salziger als Parmesan. Toll zu Carbonara. Gorgonzola – cremig-pikant, schmilzt super in Saucen oder auf Polenta. Burrata – die weiche Schwester vom Mozzarella. Am besten lauwarm servieren, damit der Kern zerfließt. Man sieht schon: Jeder Käse hat seine Bühne. ...

Käse aus Griechenland: Ein Steckbrief

  Käse aus Griechenland: Ein Steckbrief Wenn man an Griechenland denkt, tauchen sofort Sonne, Meer und Olivenöl vor dem inneren Auge auf. Käse? Klar, der gehört genauso dazu – oft unterschätzt, aber total spannend. Griechenland ist Käseland, nicht nur wegen der berühmten Feta. Wer sich ein bisschen auskennt, merkt schnell: Hinter jedem Käse steckt eine Geschichte, eine Region, eine Tradition. Die bekanntesten Käsesorten  Feta Feta ist der Star – salzig, krümelig, mit dem typischen Schaf- und Ziegenmilcharoma. Er reift in Salzlake, was ihm diese unverwechselbare Textur gibt. Tipp: Nicht nur im Salat verwenden, sondern mal über Ofengemüse bröseln. Unvergleichlich. Kefalotyri Härter, würziger, ideal zum Reiben oder Braten. Der Geschmack ist kräftig, fast schon nussig. Wer einmal gebratenen Kefalotyri probiert hat, weiß, dass Käse auch knusprig sein kann. Mizithra Weich, leicht süßlich und frisch – Mizithra kann man sowohl zum Kochen als auch als Dessertkäse nutzen. In Gri...

Weihnachtsrezepte (4)

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Pkhali   Was ihr auf dem Foto seht, ist keine eigene Kreation von mir, sondern ein traditionelles georgisches Gericht, das auf keinem festlichen Tisch fehlen darf – besonders nicht zu Weihnachten oder anderen Feiern. Es handelt sich um Pkhali, eine klassische georgische Vorspeise, die vegetarisch und sogar vegan ist. Phali ist auf den ersten Blick ein leichtes Gericht, überzeugt aber durch seinen typisch georgischen Geschmack, der vor allem durch eine besondere Kombination aus Walnüssen, Gewürzen und Knoblauch entsteht. Was macht Pkhali so besonders? Die georgische Küche verwendet Walnüsse traditionell in vielen herzhaften Gerichten. Während Nüsse heutzutage sehr modern sind und man im Internet zahlreiche Rezepte mit Walnüssen findet, gehören sie in Georgien seit Jahrhunderten zur Alltagsküche. Die wichtigsten Zutaten für Pkhali sind: Walnüsse, Knoblauch, Koriander (frisch), Gewürzmischung Hmeli Suneli Diese vier Zutaten sind das Herz des Gerichts und machen selbst eher „langweili...

Noch ein leichtes Gerichte zu Weihnachten und Silvester: Apfel aus dem Ofen mit Zucker, Zimt und Vanilleeis

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 Noch ein l eichtes Gerichte zu Weihnachten und Silvester: Apfel aus dem Ofen mit Zucker, Zimt und Vanilleeis Manchmal braucht es kein Menü mit zehn Gängen. Gerade an Weihnachten und Silvester sind leichte Desserts Gold wert. Nicht zu schwer. Nicht zu kompliziert. Einfach warm, duftend, ein bisschen süß. Bratapfel ist genau so ein Fall. Oder genauer: Apfel im Ofen mit etwas Zucker, etwas Zimt und einer Kugel Vanilleeis . Mehr braucht es nicht. Ehrlich. Warum Ofenapfel perfekt für die Feiertage ist Nach Gans, Raclette oder Fondue hat man selten noch Lust auf eine schwere Torte. Der Magen sagt: Bitte langsam. Der Kopf sagt: Aber irgendwas Süßes wäre schon schön. Ofenapfel trifft genau diese Lücke. Er ist: leicht verdaulich schnell gemacht günstig und trotzdem festlich genug für besondere Tage Er erinnert ein bisschen an Winter auf dem Land. An warme Küchen. Beschlagene Fensterscheiben. Klingt kitschig? Vielleicht. Ist aber einfach wahr. Die Zutaten – minimalistisc...

Lukas, das Elsternest und wie ein geplanter Weg nach Portugal in Karlsruhe endete

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  Lukas, das Elsternest und wie ein geplanter Weg nach Portugal in Karlsruhe endete Es gibt Begegnungen im Alltag, die bleiben hängen. Nicht weil etwas Spektakuläres passiert. Sondern weil Menschen Geschichten in sich tragen, die einen im richtigen Moment erwischen. Ich mag solche Begegnungen. Vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Sie machen den Tag bunter, wärmen das Herz und erinnern mich daran, wie unterschiedlich Lebenswege sein können. Und genau so ein Mensch ist Lukas. Ein Mann, der in Rüppurr zusammen mit seiner Frau das Elsternest führt – ein Restaurant, das auf den ersten Blick bodenständig wirkt, auf den zweiten aber viel mehr erzählt als nur „gutes Essen zu fairen Preisen“. Ein Moment mit Lukas – dem Gesicht des Elsternests. Ein kurzer Gruß, ein Gespräch – und plötzlich eine ganze Geschichte Fast jedes Mal, wenn ich dort vorbeischaue, nimmt sich Lukas ein paar Sekunden Zeit. Manchmal nur zwei, drei Sätze. Manchmal ein bisschen mehr. Ich: „Hi.“ Lukas: „Hallo Mari...

Italienische Küche wird UNESCO-Kulturerbe – Warum das etwas ganz Besonderes ist

 Italienische Küche wird UNESCO-Kulturerbe – Warum das etwas ganz Besonderes ist Gestern ging eine Nachricht um die Welt, die viele Feinschmecker und alle Italiener glücklich machen dürfte: Die italienische Küche wurde als immaterielles UNESCO-Kulturerbe anerkannt – und zwar nicht wegen einzelner berühmter Gerichte, sondern wegen der Art des Kochens selbst und der besonderen Bedeutung, die Essen in Italien hat. Nicht ein Gericht – eine ganze Kultur Was diese Anerkennung einzigartig macht: Es geht nicht um Pizza, nicht um Pasta, nicht um Gelato – auch wenn all diese Gerichte weltweit geliebt werden. Es geht um die Philosophie hinter dem Kochen, die in Italien seit Generationen gelebt wird. Die italienische Küche ist: einfach und zugleich tief, regional verwurzelt und dennoch global geliebt, traditionsreich und gleichzeitig offen, emotional, verbindend und familiär. Und genau das hebt sie von vielen anderen kulinarischen Traditionen ab, die bereits auf der UNESC...