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Käse aus Griechenland: Ein Steckbrief

  Käse aus Griechenland: Ein Steckbrief Wenn man an Griechenland denkt, tauchen sofort Sonne, Meer und Olivenöl vor dem inneren Auge auf. Käse? Klar, der gehört genauso dazu – oft unterschätzt, aber total spannend. Griechenland ist Käseland, nicht nur wegen der berühmten Feta. Wer sich ein bisschen auskennt, merkt schnell: Hinter jedem Käse steckt eine Geschichte, eine Region, eine Tradition. Die bekanntesten Käsesorten  Feta Feta ist der Star – salzig, krümelig, mit dem typischen Schaf- und Ziegenmilcharoma. Er reift in Salzlake, was ihm diese unverwechselbare Textur gibt. Tipp: Nicht nur im Salat verwenden, sondern mal über Ofengemüse bröseln. Unvergleichlich. Kefalotyri Härter, würziger, ideal zum Reiben oder Braten. Der Geschmack ist kräftig, fast schon nussig. Wer einmal gebratenen Kefalotyri probiert hat, weiß, dass Käse auch knusprig sein kann. Mizithra Weich, leicht süßlich und frisch – Mizithra kann man sowohl zum Kochen als auch als Dessertkäse nutzen. In Gri...

“Merluza a la romana” – ein Abend, der nach Spanien schmeckt

  “Merluza a la romana” – ein Abend, der nach Spanien schmeckt Gestern gab’s bei uns „Merluza a la romana“ – ein unkompliziertes, typisch spanisches Gericht, das ich ganz schnell liebgewonnen habe. Dazu: ein frischer Beilagensalat mit Tomaten, Zwiebeln, Gurken und feinen Apfelscheiben. Dressing? Einfach Olivenöl, ein Spritzer Essig – und wenn ich gerade Lust hatte: etwas Zitrone. Leicht, bekömmlich, eben genau das Richtige nach einem längeren Tag. In diesem Blogartikel schauen wir gemeinsam genauer hin: Was heißt eigentlich „a la romana“? Warum ist die ‎Merluza (Seehecht bzw. Hake) in Spanien so beliebt? Wie gelingt das Gericht einfach zuhause? Und zum Schluss gibt’s meine ganz persönlichen Gedanken – plus eine ausführliche FAQ-Sektion mit Antworten auf die Fragen, die ich mir selbst beim Kochen gestellt habe. 1. Was bedeutet „a la romana“? „A la romana“ klingt hübsch, ein bisschen elegant – aber was steckt tatsächlich dahinter? Der Ausdruck stammt vom Spanischen „a la romana...

Urlaub in Süditalien – Orecchiette, kleine Rouladen und ein Teller voller Sonne

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Urlaub in Süditalien – Orecchiette, kleine Rouladen und ein Teller voller Sonne Süditalien (Matera) hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Langsamer, wärmer, ehrlicher. Hier geht es nicht darum, jeden Tag ein neues Highlight zu jagen. Es reicht, sich mittags an einen schattigen Tisch zu setzen, der nach Olivenholz duftet, und einfach zu essen. Ein typisches Gericht: hausgemachte Orecchiette in Tomatensoße – dazu kleine Rouladen , die mit einem Zahnstocher zusammengehalten werden. In Apulien und/oder Basilikata nennt man sie braciole . Keine Senfspur, keine Gewürzgurke, kein Schnickschnack. Nur dünn geklopftes Fleisch, gefüllt mit etwas Pecorino, Knoblauch, Petersilie – und vielleicht, wenn jemand’s großzügig meint, ein Stückchen Speck. Dann eingerollt, zugesteckt, und stundenlang in Tomatensoße geschmort. Einfach nur extrem lecker. Das Ergebnis? Zart. Aromatisch. Unaufgeregt. Die Soße ist sattrot, leicht süß, und klebt an jeder Orecchietta. Wer einmal mit einer italienischen Nonna geko...